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Tränenregen

[Stimmung: traurig ]

[Musik: 3und20-Tagebuch ]

Es regnet und das ist gut so. Denn scheinheiligen Sonnenschein kann ich nun wirklich gar nicht brauchen. Und Hitze auch nicht, davon hatte ich gestern schon genug auf meinem Arm. Ein Hoch auf die vielfältigen Verwendungssmöglichkeiten von Zigaretten! Ja, der Regen passt schon ganz gut zum heutigen Tag. Leider wäscht auch er diese Gefühle und Gedanken nicht aus meinem Kopf.

Heute ist einfach nur Wundenlecken angesagt! Ein wenig Selbstmitleid hier, ein wenig Theatralik dort und dazu noch ein kleines Stück mehr Rückfall-Enttäuschung in meiner mittlerweile verdammt großen Sammlung. Eben die typischen Verhaltensweisen nach dem SVV. Und ich dachte, die Abstände würden wieder größer, das war wohl etwas vorschnell.

Unsere Streits werden immer schlimmer. Immer gemeiner, immer erniedrigender, immer kälter. Genau wie der Rest unseres Alltages. Es muss sich so vieles ändern. So viel, dass ich gar nicht weiß, wo und wie ich anfangen soll. So viel zu tun und so wenig Kraft! Und ich hab das Gefühl, ich stehe ganz alleine damit.

Wir wollen zusamenbleiben, aber wir schaffen es nicht. Wir wollen uns trennen, aber wir schaffen es nicht. Wir wollen was ändern, aber wir schaffen es nicht. Wir wollen wir sein, aber wir schaffen es nicht. Wir lieben uns, aber das reicht offenbar nicht in dieser Welt.

Ich weiß, dass nie ein Mensch allein für das Scheitern einer Beziehung verantwortlich ist, aber ich habe das Gefühl, die einzige zu sein, die ernsthaft um die Beziehung kämpft. Erstaunlicherweise behauptet er das gleiche von sich.

Ich glaube ihm, dass er mich liebt und etwas ändern will. Und ja, ich weiß auch, dass das nicht so leicht ist - aber solange ich hier alleine stehe, stehe ich auf verlorenem Posten. Und es ist ja nicht nur das. Ich stehe im Moment auf so vielen verlorenen Posten, dass es mich fast zerreißt und das ist so frustrierend. Ich fühl mich allein, selbst unter Menschen - wie lebendig begraben.

Und ich kämpfe doch schon wie eine Wahnsinnige, gebe alles, was ich habe und trotzdem droht überall, wo ich hinsehe der Untergang. Als würde alles, was ich anfasse zu Glas werden und bei der nächsten Berührung in tausen Scherben zerspringen. Und nebenbei scheint die Sonne und überall laufen glückliche Menschen herum und essen ihr Eis. Überall sehe ich lachende Kinder, die nie etwas Schlimmes erlebt haben. Überall sind glückliche Menschen, die keine Therapie brauchen, weil ihre eigene Persönlichkeit sie von innen her auffrisst.

Nein, danke! Da ist mir der Regen schon lieber. Da sieht man wenigstens meine Tränen nicht, wenn ich durch die Straßen gehe! 

 

 

22.4.09 21:48
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


numb / Website (23.4.09 20:04)
manchmal liebt man sich und kann trotzdem nicht zusammen bleiben... das kommt mir so bekannt vor! eine trennung ist in dem fall so schwer...


K!TTY (5.5.09 22:29)
Hey numb, ich hoffe ja immernoch, dass wir es wieder hinkriegen - aber dafür müssten wir beide unsere Krankheiten in den Griff kriegen. Und zwar schnell. Logisch gesehen war das mit uns von Anfang an aussichtslos, das wussten wir beide, aber nun sind wir trotzdem schon fast 3 Jahre zusammen - wer weiß was noch kommt.
Es ist so ein ewiges Hin und Her, im Moment läuft es zum Beispiel wieder toll. Unsere Beziehung ist eine einzige Stimmungsschwankung.
Trotz allem liebe ich ihn und ich weiß sicher, dass er mich auch liebt. Ich will das alles nicht aufgeben und im Moment werde ich das auch nicht, aber wenn es irgendwann wirklich sein muss, dann werde ich es tun müssen.
Hoffentlich kommt es nie dazu!

Danke für deine lieben Worte!
xoxoxo <3 K!TTY

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