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Lyriklabor

Hier findet ihr aktuelle Gedichte, Songtexte und Geschichten von mir. Ich habe schon in sehr jungen Jahren das Schreiben angefangen und dementsprechend viel Material gesammelt, das demnächst hier als Archiv veröffentlicht wird.

 Die neuesten Texte sind immer oben.

ÜBERDOSIS (2008)*

Flüssiges Glück in meiner Fixe

dafür, dass ich euch einen wixe

hab mich nie daran gewöhnt

Ihr denkt ihr seid die Allergrößten

Kauft euch täglich andere Mösen

Doch ich hab niemals wegen euch gestöhnt

 

(Refrain 1)

Überdosis Nichts

heißt es, wenn in deinem Gesicht

selbst das Lächeln vor den Lippen flieht

Überdosis Leere

bringt die tränenfeuchte Schwere

die durch jeden deiner Träume zieht

 

Obwohl ich mich selbst dafür hasse

Kann ich nicht mehr davon lassen

es heilt die Wunden für ein paar Stunden

Inzwischen kann ich nur im Regen

meinen Kopf wieder erheben

Und so tun als wären die Tränen verschwunden

 

(Refrein 2)

Überdosis Nichts

heißt es wenn man dein Gesicht

in keinem Spiegelbild mehr sieht

Überdosis Leere

ist, wenn tränenfeuchte Schwere

leise mitspielt in jedem Lied

 

Therapie, Therapie

doch gesund werd' ich wohl nie

zu viel Schatten und zu wenig Licht

Täglich hass' ich dieses Leben mehr

die Welt auf meinen Schultern wird furchtbar schwer

denn viel Schönes blieb mir nicht

 

(Bridge)

Drum fass' ich heute den Entschluss

ich weiß jetzt was ich machen muss

ich setz' mich hin und lächle leis'

weil ich jetzt die Lösung weiß

 

Und so folgt zum Schluss

der Goldene Schuss...

 

(Refrain 3)

 Überdosis Schmerz

nennt man das, was jedes Herz

früher oder später zerbricht

Überdosis Leben

irgendwann mal fickt es jeden

UND AUCH DICH VERSCHONT ES NICHT

 

(* = Inspiriert durch die Lebensgeschichte einer Freundin)

***

 

RUHE IN FRIEDEN (2008)

Mit dem Rücken an der Wand

In der Nähe der Unnahbaren

Etwas Kleingeld in der Hand

Von den wenigen, die nicht wegsahen

 

So sitzt sie hier täglich

Überlebt, wenn auch kläglich

Unsichtbar für die meisten

Kann sich meistens nichts leisten

 

Ihr Stolz ist längst gebrochen

Ihre Venen sind zerstochen

Träume starben ungelebt

Die Wimpern sind von Tränen verklebt

 

Zu leben nur für den Moment

Mehr ist ihr nicht geblieben

Wenn das Licht den Schmerz verdrängt

Kaum einer kann das Gift besiegen

 

DER EINZIGE LICHTBLICK, DER IHR NOCH BLEIBT

IST DER LETZTE SCHRITT RICHTUNG EWIGKEIT

 

***

 

INVISIBLE (2007, unvollendet)

Don't think we don't cry

'Cause you've never seen us

smile

Don't think we don't die

'Cause you've never known we're

alive

 

***

 

VOLGELFREI (2007)

 

Merkt denn niemand hier,

dass jemand fehlt an eurem Tisch?

Wir sind hier draußen in der Kälte,

keiner da, der uns're Tränen wegwischt

 

Merkt denn niemand hier,

dass etwas schief gelaufen ist?

Anstatt Zuhause sind wir lieber in der Kälte

und wenn sie uns zerfrisst

 

Merkt denn niemand hier,

dass wir es Leid sind, stumm zu schreien?!

Wir trösten uns mit Alk und Drogen

Sind asozial und schlecht erzogen

Wir verdrägen unsere Sorgen

Denken maximal bis morgen

und doch fragen wir uns jede Nacht:

Kann das alles sein?

 

Manchmal sitzen wir 'ne Weile

mitten in der Shoppinmeile

Auf dem Boden mit dem Becher in der Hand

Manchmal sieht man alte "Freunde"

doch aus irgendeinem Grund

wird man von ihnen lämgst nicht mehr erkannt

 

Unser altes Leben ist vergessen und vorbei

Für viele von euch sind wir keine Menschen

Wir sind Penner, Junkies, Straßenkinder,

das neue Wort für

"VOGELFREI"

 

***

 

Behind the surface ( 2007)

 Don't let the razorcuts

Show you how much I cry

Don't let the needle in my arm

Tell you the reason why

Millions of fingers pointing at me

Only because of the surface they see

 

Wait only two seconds before you judge me

Take the sunglasses off, come on over and watch me

Look in my eyes, they're bleached by the tears

I'm only a girl who is lost in a labyrinth of fears

 

Maybe one day you will know what I feel

Remember my words, ask yourself once for real

 

Deep insinde your dreams

DON'T YOU KNOW WHAT IT MEANS?!?

 

***

 

MEINE WELT (für Erny, 2006)

Es gibt keine Worte für das

Was ich dir gern sagen will

"Ich liebe dich" klingt lächerlich

Im Vergleich zu diesem Gefühl

 

Ich entdecke das Leben ganz neu

Als hätte ich vorher nie geliebt

Wenn du mich küsst, ist es als ob

Sich die Ordnung der Sterne verschiebt

 

Du bist bei mir seit ich denken kann

Was vorher war, ist uns egal

Lass es ruhig seltsam klingen

Aber was ist schon normal?

 

Du bist die Sonne und der Regen

In meiner kleinen großen Welt

Ich hoffe, du verlässt sie nie

WEIL SIE SONST AUSEINANDERFÄLLT